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Basketball: (SOBA Dragons Rhöndorf)
 
Dragons kassieren im Abstiegskampf herben Dämpfer

Dragons Rhöndorf vs. UBC Tigers Hannover 77:90 (22:14, 19:26, 19:27, 17:23)

Langsam aber sicher wird für Rhöndorf die Luft in der ProA immer dünner. Nach der 77:90-Heimpleite (41:40) gegen die UBC Hannover verlieren die Dragons im Abstiegskampf weiter an Boden. Zumal die unmittelbaren Konkurrenten Essen und Cuxhaven zeitgleich Siege einfahren konnten. Insgesamt betrachtet fehlte den Drachen vor rund 1.000 Fans in Menzenberger Halle der nötige Biss, um die solide agierenden Tigers vor heimischer Kulisse zu bezwingen.

Entsprechend konnte Rhöndorfs Headcoach Eric Detlev seine Enttäuschung unmittelbar nach der Schlusssirene nicht verbergen: „Vor allem mit unserer Leistung in der Defensive war ich heute nicht einverstanden!“ Abgesehen von den ersten zehn Minuten konnte er dies auch nicht sein. Der nervösen Startphase konnten die Hausherren noch ihren Stempel aufdrücken. Immer wieder gelang es den Dragons die etwas schläfrigen Angriffsbemühungen der Tigers zu stoppen und auf der anderen Seite erfolgreich abzuschließen. Als Jonas Wohlfahrt-Bottermann in der sechsten Minute einen krachenden Dunking zum 18:10 durch die Reuse drosch, durfte im „Dragons-Dome“ noch vom Big-Point im Abstiegskampf geträumt werden. Bis auf Stuart Turnbull, ließen es die Gäste bis zum Ende des ersten Viertel doch sehr „tiefenentspannt“ angehen, sodass die Dragons wenig Mühe hatten, den Vorsprung zu konservieren (10’/22:14).

Warum Rhöndorf mit Beginn des zweiten Spielabschnitts die Zügel in der Defensive fahrlässig schleifen ließ und Hannover das Parkett überließ, bleibt rückblickend ein ärgerliches Rätsel. Die Tigers mussten sich fast wie beim „Tag der offenen Tür“ gefühlt haben, so frei war plötzlich der Weg zum Rhöndorfer Korb. Der 12:2-Run zur 26:24-Führung (14’) für die Gäste war die logische Konsequenz. Eric Detlef nahm eine fällige Auszeit und rüttelte sein Team wach, mit Erfolg. Jedenfalls hielten die Dragons bis Halbzeit wieder dagegen. Nach einem Dreier von Kyle Moore, dem David Watson noch zwei weitere folgen ließ, konnte Rhöndorf seinerseits wieder knapp in Front gehen (19’/37:36). Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass sich die Dragons schwer taten, die lange Garde der Tigers zu kontrollieren. Bemerkenswert: 34 der insgesamt 40 Punkte bis zur Halbzeit erzielte der UBC in Korbnähe, wobei Brad Byerson und Calvin Henry die Aktivposten waren.

Der Start ins dritte Viertel ging aus Sicht der Dragons dann gründlich in die Hose. Hannover steigerte die Intensität in der Defensive deutlich. Ergo musste Rhöndorf in der Offensive für jeden Korberfolg hart arbeiten, die entsprechend Mangelware wurden. Auf der anderen Seite schnitt Steven Janzen mehrfach in Zone der Dragons, fast wie ein heißes Messer durch weiche Butter. Der Point Guard war mit neun Punkten maßgeblich daran beteiligt, dass sich Tigers bis zur 26. Minute mit 55:48 erstmals etwas deutlicher absetzen konnten. Auch wenn die Dragons weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentlich ackerten, die Defizite gegen die physisch überlegenen Gäste konnte sie nicht kompensieren. Was sich vor allem in Sachen Rebounds deutlich bemerkbar machte: 44 Rebounds der Gästen standen am Ende 27 der Drachen gegenüber!

Logisch, dass Eric Detlev angesichts der Lufthoheit eine Zonendefensive anordnete. Bekanntlich lässt sich eine solche durch Distanzwürfe effektiv aushebeln. Diesen Job übernahm für Hannover Tyree Evans, der binnen fünf Minuten 13 Punkte markierte, neun davon per Dreier. Gleichbedeutend mit der komfortablen 81:64-Führung für die Tigers, womit die Messe bereits in der 34. Minute gelesen war. Rhöndorf bewies in der restlichen Spielzeit zwar kämpferische Moral, konnte jedoch nur noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben.

Am Ende stand eine Niederlage zubuche, die aufgrund der anderen Ergebnisse (Essen vs. Freiburg 66:63, Crailsheim vs. Cuxhaven 74:85) noch ein Stück bitterer schmeckte. Damit ist der Klassenerhalt für die Dragons rein rechnerisch zwar noch möglich, realistisch betrachtet jedoch in weite Ferne gerückt.

Michael Mai (Headcoach Hannover): „Wir sind lahm in die Begegnung gestartet und lagen zurecht mit acht Punkten zurück. In der zweiten Halbzeit haben wir die Intensität in der Defensive deutlich gesteigert, womit wir den Rhythmus von Rhöndorf gebrochen haben. Zudem haben wir uns nur noch sechs Ballverluste geleistet. Ein ganz wichtiger Faktoren war unsere Dominanz bei den Rebounds, was vieles leichter gemacht hat. Und die fünf ganz starken Minuten von Tyree Evans im vierten Viertel. Seine Korbaktionen sorgten zweifellos für die Vorentscheidung.“

Eric Detlev (Headcoach Rhöndorf): „Wir haben heute zu keinem Zeitpunkt unseren Rhythmus gefunden. Unsere Defensive war enttäuschend. Exemplarisch war, dass wir nur ganz selten mit zwei oder drei Spielern zum Rebound gegangen sind. Dadurch haben wir Hannover viel zu viele zweite Chancen ermöglicht. Mir war klar, dass uns Hannovers Innenspielern vor Probleme stellen würden, aber 62 Punkte in Korbnähe zu kassieren ist schon happig. Die Dreier im dritten Viertel haben uns dann endgültig den Hals gebrochen. Wir geben trotzdem nicht auf, müssen jedoch in den nächsten Spielen deutlich bessere Leistungen abrufen.“

Dragons Rhöndorf (Pkt./3er): Watson (11/3), Larsen (5/1), Spraggins (14/3), Howard (12), Wohlfahrt-Bottermannn (13), Moore (8/2), Montag, Watts (14)

UBC Tigers Hannover (Pkt./3er): Williams (2), Nunnally (2), Byerson (16), Welzel (3), Janzen (15/3), Evans (15/3), Arigbabu (9/1), Turnbull (12), Henry (16), Kulinski

Rhöndorf/Hannover: Feldquote (44%/53%), 3er (9[24]/7[17]), Freiwürfe 12[17]/5[7]), Rebounds (27/44), Turnover (17/18), Assists (16/15), Steals (10/9), Blocks (4/1), Fouls (13/17)


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Artikel vom 27.03.2011, 11:53 Uhr
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