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(BG Rentrop Bonn 92 e.V.) |
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BG Rentrop Bonn in der 1. Play-off-Runde gegen den TV Saarlouis
BONN (sic). Rückblick: Am 21. Februar trifft die BG Rentrop Bonn in der Damenbasketball-Bundesliga (DBBL) im Sportpark Pennenfeld auf den favorisierten TV Saarlouis. Die Spielerinnen von Trainer Alexander Biemer zeigen die beste Saisonleistung, fegen die Gäste vor 600 begeisterten Zuschauern mit 88:74 aus der Halle und ebnen den Weg zum Erreichen des 5. Platzes nach der Hauptrunde. Was noch niemand in der Halle ahnt: Eben jener TV Saarlouis ist vier Wochen später der Gegner der BG Rentrop Bonn in der 1. Play-off-Runde. Auftakt der “best of three”-Serie ist am kommenden Sonntag, 21. März 2004, um 15.45 Uhr in Saarlouis. Spiel 2 findet am Freitag, 26. März 2004, in Bonn statt, ein eventuell nötiges 3. Spiel am Sonntag, 28. März 2004, wieder in Saarlouis. Saarlouis geht als frisch gebackener Vize-Pokalsieger in die DBBL-Play-offs. Im Endspiel des Vereinspokals der Damen kassierte die Mannschaft von Trainerin Zsuzsa Boksay ein 73:100-Niederlage gegen die BG Dorsten. Die Saarländerinnen blieben also im Spielrhythmus, hatten aber auf der anderen Seite keine Gelegenheit, von der anstrengenden Hauptrunde zu regenerieren. Dennoch gelten sie trotz zuletzt etwas schwächelnder Leistungen nach wie vor zum engen Kreis der Titelanwärter. Der TV Saarlouis setzt in dieser Spielzeit auf einen zahlenmäßig kleinen, dafür aber umso hochkarätigeren Kader, der im Laufe der Saison noch um zwei Spielerinnen aufgestockt wurde. Gleich sechs Spielerinnen kommen durchschnittlich auf einen zweistelligen Punkteschnitt: A-Nationalspielerin Andrea Harder (19,6), die serbische Centerin Durdica Prijic (17,4), die Slowakin Zuzana Polonyiova (12,1), die weißrussische Flügelspielerin Katja Zberch (10,8) sowie die beiden Neuen Agnesa Nagyova (Slowakei, 16,1) und US-Centerin Jennifer Crouse (10,2). Außerdem bürgen die ungarische Playmakerin Barbara Cipko sowie die ehemalige deutsche U20-Nationalspielerin Agathe Kiersz für allererste Qualität. Das erste Spiel in Saarlouis verlor die BG Rentrop damals noch ohne Tania Kostic und Olga Pfeifer deutlich mit 72:88. Damit dies nicht erneut passiert, haben sich die Biemer-Schützlinge vorgenommen, möglichst viele positive Dinge aus dem Heimspiel-Erfolg zu übernehmen. Als da wären unbändiger Kampfgeist, aggressive Defense, selbstbewusste Aktionen in der Offensive und taktische Cleverness. Klingt ganz einfach, doch Coach Alexander Biemer weiß um die Schwere der Aufgabe: „Saarlouis ist ein ganz dicker Brocken, der nur bezwungen werden kann, wenn wir zwei Mal unsere Top-Leistung abrufen können.“ Das soll natürlich möglichst schon beim ersten Aufeinandertreffen in Saarlouis gelingen. „In Saarlouis zu gewinnen ist ganz schwer. Die werden 1.000 Zuschauer in der Halle haben. Wir müssen einen ruhigen Kopf bewahren und unsere Team-Stärken ausspielen“, fordert Alexander Biemer weiter. Die spielfreie Zeit hat man in Bonn zu intensiver Vorbereitung auf die Play-offs genutzt. „Ich glaube, dass wir gut vorbereitet sind. Meine Spielerinnen waren mit vollem Einsatz im Training und hatten auch viel Spaß dabei. Wir haben jetzt nichts mehr zu verlieren und gehen optimistisch in die Spiele gegen Saarlouis“, so Alexander Biemer abschließend.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 17.03.2004, 15:35 Uhr
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